Foll-Präsentation am 14. November 2019

FoLL-A2-Plakat_PRINT.inddMikrobiologische Lebensgemeinschaften, die Zahl Pi und das Pilgern: Bachelorstudierende präsentieren ihre ersten Forschungsergebnisse aus dem Projekt „Forschungsorientiertes Lehren und Lernen“ (FoLL). Zur öffentlichen Veranstaltung am Donnerstag, 14. November 2019, lädt die Universität Göttingen herzlich ein. Sie findet im Adam-von-Trott-Saal des Tagungs- und Veranstaltungshauses Alte Mensa statt und beginnt um 18 Uhr.

Ein Team aus der Abteilung Kultursoziologie der Sozialwissenschaftlichen Fakultät hat sich in einem Audioguide-Projekt mit den Religionen in Göttingen beschäftigt. Studierende der deutschen Philologie erforschten mittelalterliche Handschriften und Drucke im Kleinstformat. Ein interdisziplinäres Team aus den Politik- und Rechtswissenschaften untersuchte die Bedeutung von Sondervoten bei Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts in der medialen Berichterstattung.

Ebenfalls interdisziplinär war ein Team aus den Geowissenschaften und der Biologie: Die Studierenden erkundeten mikrobielle Lebensgemeinschaften in der ehemaligen Tongrube Willershausen. „Die umständlichste Methode zur Näherung von Pi“ war das Thema einer Studie von Physikstudierenden, die der Zahl mit einem physikalischen Experiment auf die Spur kommen wollten. Ein Team aus der Institut für Kulturanthropologie/Europäische Ethnologie untersuchte die körperliche Erfahrung des Pilgerns und die Bedeutung, die ihr beigemessen wird.

Das Projekt FoLL wird von der Hochschuldidaktik der Universität Göttingen koordiniert und mit flankierenden Workshops begleitet. FoLL ist ein Teilprojekt von Göttingen Campus QPLUS und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur gefördert.

www.uni-goettingen.de/forschendeslernen