„Hochschuldidaktik PLUS“ bietet Raum zur Erprobung innovativer Lehrprojekte

_JAN0436Seit zehn Jahren bietet die Universität Göttingen das „Zertifikatsprogramm Hochschuldidaktik“ (ZP) für Lehrende an. Hier erwerben sie zentrale Inhalte und Methoden des Lehrens und Lernens an der Hochschule und reflektieren ihre Praxiserfahrungen in einer kollegialen Gruppe. Nun wurde das Programm um das Aufbaumodul „Hochschuldidaktik PLUS“ (ZP PLUS) erweitert. Es richtet sich an Absolventinnen und Absolventen des ZP, die ihre Kenntnisse und Fähigkeiten systematisch weiter ausbauen möchten und innovative Lehrprojekte entwickeln und erproben wollen.

„Die Hochschuldidaktik arbeitet seit nunmehr zehn Jahren erfolgreich mit Lehrenden an der Verbesserung der Lehrqualität an unserer Universität“, sagt Prof. Dr. Andrea D. Bührmann, Vizepräsidentin für Studium, Lehre und Chancengleichheit.  Anlass für die Erweiterung war eine erfolgreiche Akkreditierung des ZP bei der Deutschen Gesellschaft für Hochschuldidaktik. „Mich freut insbesondere, dass die Gutachterinnen und Gutachter neben der inhaltlichen Qualität auch die außergewöhnliche Struktur unseres Programms überzeugt hat“, so Matthias Wiemer, Leiter der Göttinger Hochschuldidaktik. „Bei uns durchlaufen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer das Programm in einer festen Gruppe. Das ist ein Mehrwert, der in vergleichbaren Angeboten nur selten erzielt wird.“

ZP setzt sich aus drei Modulen mit insgesamt 140 Arbeitseinheiten zusammen und erstreckt sich über einen Zeitraum von etwa einem bis eineinhalb Jahren. An der Universität Göttingen startet es in jedem Semester neu. Das Aufbaumodul ZP PLUS kann zeitlich flexibel absolviert werden und umfasst 80 Arbeitseinheiten. Die Angebote finden in Kooperation mit dem Zentrum für Hochschuldidaktik der TU Clausthal statt und richten sich an den mit Lehre betrauten wissenschaftlichen Nachwuchs beider Hochschulen.
www.uni-goettingen.de/de/509720.html