Leitbild für das Lehren und Lernen

Lehre_JAN0515Die Universität Göttingen hat ein „Leitbild für das Lehren und Lernen“ entwickelt. Darin unterstreicht sie ihr Selbstverständnis als forschungsstarke, international renommierte Universität, die sich an den Idealen und dem Bildungsbegriff der Aufklärung orientiert. Zentrales Merkmal der universitären Lehre ist demnach ihre Nähe zur Forschung. Studierende haben schon in frühen Phasen des Studiums Einblick in die Forschung; während des Studiums wird die nötige Forschungspraxis ergänzt. Sie werden früh ermuntert, an aktuellen wissenschaftlichen Debatten teilzunehmen. Der Senat hat das Leitbild einstimmig befürwortet.

Seit März 2017 hat die Universität Göttingen ein gemeinsames Verständnis von guter Lehre erarbeitet mit dem Ziel der Entwicklung eines Leitbildes für das Lehren und Lernen an der Universität. Dafür haben Lehrende, Studierende und Personen aus der Wissenschaftsadministration zusammen in einem universitätsweiten Prozess das Lehren und Lernen an der Universität Göttingen diskutiert. Interne und externe hochschuldidaktische Expertise haben die Entwicklung des gemeinsamen Verständnisses zu Lehre und Studium unterstützt und befördert.

„Wir freuen uns sehr, dass die gesamte Universität in einem fruchtbaren Diskussionsprozess ein gemeinsames Verständnis von guter Lehre erarbeitet hat. Dadurch erhalten Studierende und Lehrende eine wichtige Orientierung zur weiteren Entwicklung von Studium und Lehre“, sagt Prof. Dr. Andrea D. Bührmann, Vizepräsidentin für Studium, Lehre und Chancengleichheit. Die Universität Göttingen hat in den vergangenen Jahren erhebliche Anstrengungen zur Verbesserung der Studienbedingungen und der Qualität der Lehre auch mit Unterstützung der im Rahmen des Qualitätspakt Lehre geförderten Projekte an der Universität geleistet.

Das „Leitbild für das Lehren und Lernen“ ist auf den Internetseiten der Universität veröffentlicht: www.uni-goettingen.de/de/594258.html