Tag der GSGG

Die Alte Mensa am Wilhelmsplatz nach der Renovierung 2016: Fotos: Stefan KimmelDie Graduiertenschule für Geisteswissenschaften Göttingen (GSGG) lädt herzlich ein zum „Tag der GSGG“ am Donnerstag, 2. November 2017. In den „Geisteswissenschaftlichen Einblicken“ am Nachmittag geben Promovierende und Postdocs der Philosophischen und Theologischen Fakultät in Kurzvorträgen und mit Posterpräsentationen Einblick in ihre aktuelle Forschung. Auf dem Programm stehen unter anderem die zeitgenössische Dichtung von Elfriede Jelinek als Gesellschaftskritik und zoologische Präparate im Wissenstransfer im 19. Jahrhundert. Weitere Arbeiten beschäftigen sich mit der Hannoveraner Pferdezucht oder mit zwei Waisenhäusern der deutschen Orient-Mission im damaligen Nordwestpersien. Auch in diesem Jahr wird ein Preis für das beste Poster verliehen, über den das Publikum entscheidet. Die Postdoc-Gruppe wird abschließend zur Nachmittagsveranstaltung einen Rückblick auf vier Jahre Nachwuchsgruppen an der GSGG präsentieren und Perspektiven für die Zukunft aufzeigen. Außerdem wird eine Kinderbetreuung angeboten. Die Veranstaltung beginnt um 16 Uhr und findet im Adam-von-Trott-Saal im Tagungs- und Veranstaltungshaus Alte Mensa, Wilhelmsplatz 3, statt.

Im Rahmen der abendlichen Festveranstaltung wird der „Christian-Gottlob-Heyne-Preis“ für die beste geisteswissenschaftliche Dissertation des vergangenen akademischen Jahres verliehen. Preisträgerin ist in diesem Jahr die Linguistin Nina-Kristin Pendzich. Sie erhält die Auszeichnung für ihre Arbeit über die Bedeutung von nichtmanuellen Markierungen wie Mimik, Kopf- und Oberkörperbewegungen in Gebärdensprachen. Die Laudatio halten Prof. Dr. Markus Steinbach vom Seminar für Deutsche Philologie der Universität Göttingen und Prof. Dr. Annika Herrmann vom Institut für Deutsche Gebärdensprache der Universität Hamburg. Zur Eröffnung des Abends spricht Prof. Dr. Heinz-Günther Nesselrath, Sprecher des Vorstands der GSGG, ein Grußwort. Die Abendveranstaltung beginnt um 18.30 Uhr und findet ebenfalls im Adam-von-Trott-Saal statt. Sie wird in Gebärdensprache übersetzt.

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Foto: Frank Stefan Kimmel