Ausstellung „on/off“ aktualisiert – Science Slam am 21. April

onoffEin weiterer Durchbruch in der Lichtmikroskopie: MINFLUX heißt die jüngste Erfindung des Physikers und Nobelpreisträgers Prof. Dr. Stefan Hell. Er und sein Forscherteam haben vor kurzem am Göttinger Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie ein Mikroskop entwickelt, das erstmals Moleküle getrennt voneinander darstellen kann, die nur millionstel Millimeter voneinander entfernt sind. Warum dieses Mikroskop ein Durchbruch in der Lichtmikroskopie ist, können Besucherinnen und Besucher nun in der aktualisierten Ausstellung „on/off. Vom Nobelpreis und den Grenzen der Wissenschaft“ der Universität Göttingen erfahren. Sie ist noch bis zum 28. Mai 2017 dienstags bis sonntags von 12 bis 19 Uhr im Tagungs- und Veranstaltungshaus Alte Mensa zu sehen.

Die Ausstellung hat seit Dezember 2016 mehr als 3.500 Interessierte angezogen. Hell hatte für die von ihm und seinem Team entwickelte STED-Mikroskopie, ein Vorläufermodell von MINFLUX, im Jahr 2014 den Nobelpreis erhalten. Charakteristisch für die Ausstellung ist, dass sie persönliche „Erfolgskonzepte“ mit sozialen und politischen Situationen verbindet. Damit gibt sie neue Einblicke in die gegenwärtige Wissenschaftslandschaft.

Science Slam am 21. April
Abendkasse ab 19:30 Uhr
Vorverkauf im Buchladen Rote Strasse, Nikolaikirchhof 7

Im Rahmenprogramm zur Ausstellung steigt am 21. April 2017 der „Science.Super.Slam“. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler präsentieren unterhaltsam und anschaulich ihre Forschung – in maximal zehn Minuten. Am Ende entscheidet das Publikum, wer der oder die Beste ist. Die Veranstaltung im Tagungs- und Veranstaltungshaus Alte Mensa, Adam-von-Trott-Saal, beginnt um 20 Uhr. Die Abendkasse öffnet um 19.30 Uhr. Der Eintritt kostes acht Euro, ermäßigt sechs Euro.

www.uni-goettingen.de/on-off