60 Jahre „Göttinger Erklärung“ – Festveranstaltung am 3. Mai

Plakat_60_Jahre_Goe_Erklaerung_finalIm April 1957 wurde die weltweit beachtete „Göttinger Erklärung“ veröffentlicht, in der sich Atomwissenschaftler gegen eine atomare Bewaffnung der Bundeswehr aussprachen und eine umfassende Aufklärung der Bevölkerung über die Gefahren dieser Waffen forderten. Zu den 18 Erstunterzeichnern gehörten neben dem Hauptverfasser Carl Friedrich von Weizsäcker auch Max Born, Otto Hahn und Werner Heisenberg. 60 Jahre später laden die Universität Göttingen, die Vereinigung Deutscher Wissenschaftler e.V. und die Deutsche Physikalische Gesellschaft am 3. Mai 2017 zu einer öffentlichen Festveranstaltung mit dem Titel „Die Verantwortung der Wissenschaft in der Gesellschaft“ ein. Beginn ist um 18 Uhr in der Aula der Universität.

In einer Podiumsdiskussion geht es unter anderem um die Transparenz von Forschung, die Mitgestaltung der Gesellschaft auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse und die Förderung eines kritischen Geistes bei Studierenden. Die Staatssekretärin im Niedersächsischen Wissenschaftsministerium Andrea Hoops hat ihre Teilnahme zugesagt. Ab 20 Uhr hat der Dokumentarfilm „Kreisgang“ Weltpremiere. Darin porträtiert die Historikerin Dr. Elisabeth Raiser ihren Vater Carl Friedrich von Weizsäcker mit seinem Denken und Handeln.