Europa am Scheideweg

EuropaDie großen Herausforderungen, vor denen Europa angesichts der politischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Krisen der vergangenen Jahre steht, sind Thema der diesjährigen Konferenz in der Reihe „Wissenschaft für Frieden und Nachhaltigkeit“. Die Universität Göttingen, die Stiftung Adam von Trott und die Vereinigung Deutscher Wissenschaftler laden Studierende, Forschende sowie Interessierte aus Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit zur Konferenz mit dem Titel „Quo vadis Europa? Ein Friedensprojekt am Scheideweg“ ein. Sie findet vom 18. bis 20. November 2016 im Tagungs- und Veranstaltungshaus Alte Mensa und in der Aula am Wilhelmsplatz statt.

Hat der europäische Integrationsprozess als politisches Friedensprojekt ausgedient? Was macht Europa aus und wie kann eine zukünftige europäische Identität gestaltet werden? Wie kann eine nachhaltige Integration aussehen, welche die Bürgerinnen und Bürger erreicht? Wie wird Europa aus der Ferne wahrgenommen und welche Rolle kann und soll eine Europäische Union auf internationalem Parkett spielen? Die Universität und ihre Partner wollen einen aktiven wissenschaftlichen Beitrag zum Diskussionsprozess um die Zukunft Europas leisten. In diesem Rahmen stellen Studierende der Sozialwissenschaften in einer Ausstellung vor, wie sich das Europa-Bild von Geflüchteten vor und nach ihrer Flucht verändert hat.

www.uni-goettingen.de/nachhaltigkeit

 

Öffentliche Veranstaltungen im Rahmen der Konferenz

Freitag, 18. November 2016, 18.30 Uhr, Aula am Wilhelmsplatz
Eröffnungsveranstaltung mit Prof. Dr. Kalypso Nicolaidis, Oxford, und Staatsminister Michael Roth, MdB

Sonnabend, 19. November 2016, 19.30 Uhr, Aula am Wilhelmsplatz
Öffentliches Streitgespräch mit Rebecca Harms, MdEP, und Prof. Dr. Hans Joas, Berlin
Moderiert von Dr. Ulrike Bosse, NDR Info

Sonntag, 20. November 2016, 10.30 Uhr, Tagungs- und Veranstaltungshaus Alte Mensa
Abschlussveranstaltung: Verantwortung der Wissenschaft für die zukünftige Gestaltung Europas